Wie aktiv werden?

Je nach Lebenssituation und Gegebenheiten gibt es für jeden eine andere Möglichkeit politisch aktiv zu werden. Die einen haben die Freiheit alles zu tun, was ihnen gerade in den Sinn kommt, die anderen müssen vorsichtig sein, da es sonst schnell problematisch werden kann.

Jeder, der aktiv wird, sollte immer im Hinterkopf behalten, dass in der Bundesrepublik Deutschland zwar offiziell eine Meinungsfreiheit herrscht, welche jedoch durch Repressionen vonseiten der staatlichen Behörden unterwandert wird. Immerhin sind wir die Gegner dieses maroden Systems und dürfen nicht mit Gnade rechnen. Solange keine Dinge gesagt oder Handlungen stattfinden, welche strafrechtlich verfolgt werden können, kann die Justiz nichts gegen diese Freiheit tun. Beispiele für Paragrafen, welche immer wieder auftauchen, sind §86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) oder §130 StGB (Volksverhetzung). Aus diesem Grund ist es, besonders für „neue“ Aktivisten, sehr wichtig, Rechtsschulungen zu besuchen, um nicht ungewollt und unwissend mit diesen oder anderen Paragrafen zu kollidieren.

Die Behörden des Systems haben sich dafür aber andere Mittel und Wege ausgedacht, wie sie Aktivisten des Nationalen Widerstands angreifen kann – die Repression.

Besuche von Staatsschützern, während man bei der Arbeit ist, oder bei den Eltern um ein kleines Gespräch über die Freizeitbeschäftigung des Angestellten / des Kindes zu sprechen, sind nicht selten. Hierdurch sollen bewusst Probleme geschürt werden, damit man Angst bekommt und evtl. sogar seine politische Arbeit, welche gegen den Staat gerichtet ist, einstellt.

Es ist also jedem selbst überlassen, wie er Widerstand leistet. Das Moderne Zeiteiter bietet ein weit breiteres Spektrum an Möglichkeiten, als noch vor 20 Jahren.

Zwar sind Demonstrationen, Kundgebungen und andere Veranstaltungen weiterhin ein wichtiges Mittel im Kampf gegen das System, jedoch gibt es auch viele Dinge, die jenseits der Öffentlichkeit erledigt werden müssen und können.

Sich unter freiem Himmel friedlich und ohne Waffen zu versammeln, ist eine Grundfreiheit, jedoch sollte hier darauf geachtet werden, dass man sich ggf. passend anziehen sollte und die Möglichkeiten nutzen sollte, um sein Gesicht zu verdecken. Ein Multifunktionstuch bis zum Kinn, Sonnenbrille und Mütze sind in der Regel erlaubt, solange nicht zu viel vom Gesicht verdeckt wird. Somit kann man sich ein wenig verdecken und die Gefahr direkt erkannt zu werden sinkt. – zumindest Personen, die nicht schon seit Jahren auf diversen Antifa-Seiten geoutet worden sind.

Zudem kann man auf Presse- und Antifa-Fotografen achten und versuchen ihnen nicht direkt in die Kamera zu schauen oder das Gesicht mit der Hand zu verdecken. Somit wird es ihnen erschwert, Porträtfotos anzufertigen.

Politische Arbeit jenseits der Öffentlichkeit

Wer auf gar keinen Fall öffentlich in Erscheinung treten kann, da dadurch ggf. die Ausbildung oder der Arbeitsplatz verloren gehen könnte, gibt es auch Möglichkeiten aktiv mitzuarbeiten.

Autoren

Um immer auf den neusten Stand zu bleiben, sind Autoren ein Muss in der Bewegung. Texte für Flugblätter oder die Weltnetzseiten sind ein entscheidend wichtiges Kommunikationsmittel der nationalen Bewegung, um Außenstehende über unsere Ansichten und Weltanschauung zu informieren. Da viele Informationen in den Medien oft verfälscht oder gar nicht wieder gegeben werden, ist es wichtig, dass wir Themen aufgreifen und selber darüber berichten.

Grafik- und Videobearbeitung

Die Außendarstellung der Bewegung ist äußerst wichtig. In Zeiten der digitalen Welt, der Netzseiten und der Videoplattformen im Weltnetz ist es wichtig, auch dort unsere Informationen bereitzustellen. Die visuelle Nachbereitung z. B. von Demonstrationen bringt die Botschaft dieser Veranstaltung und der Redner in die ganze Welt, da sie so auch von weit entfernt lebenden Interessenten nachträglich angesehen werden können.

Die Grafikbearbeitung ist ein wichtiges Instrument, da durch die Fähigkeiten eines Grafikers themengerechte Flugblätter grafisch umgesetzt werden. Ein Flugblatt, welches amateurhaft aussieht, hat kaum Aussicht darauf, dass es wirklich das Interesse des Empfängers weckt. Gleichermaßen ist es bei Aufkleber- oder Plakatmotiven. Sprechen diese nicht die Zielgruppe an, können sie ihre Aufgabe nicht erfüllen und sind somit nur verschwendetes Kapital einer Gruppierung.

Da Druckereien oft Dateien im CYMK-Farbraum fordern, sind die Fähigkeiten eines Aktivisten, der sich mit Grafikgestaltung auskennt unumgänglich.

Recherche

Die Recherche dient der Information der Struktur und ggf. auch für die Vorbereitung von Informationsmaterial. Ebenso wie die Recherche über feindliche Strukturen, wie Antifagruppen in der eigenen Region sind wichtig. Nur wer seinen Feind kennt, kann diesen einschätzen und weiß, mit wem man es zu tun hat.

Aber auch für Flugblatt- oder Netzseitentexte ist die Recherche wichtig. Falsche Informationen oder auch fehlerhafte, sind keine Zeugen von einer gut informierten Struktur und können schnell gegen einen verwendet werden.

Finanzielle Unterstützung

Die Arbeit im Widerstand verschlingt je nach Art der Informationsmittel und Medien sehr viel Geld. Flugblätter, Aufkleber, Plakate und auch die eigene Netzseite, sollte man eine erstellen, müssen finanziert werden. Geldgeber sind daher sehr wichtig, denn je mehr Informationsmaterial hergestellt werden kann, desto besser kann die Botschaft verbreitet werden.

Für alle, die die vorher genannten Fähigkeiten nicht beherrschen, wäre das eine Möglichkeit so den Nationalen Widerstand zu unterstützen, denn jeder Euro zählt für den Kampf um die Köpfe.

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