Sprühschablonen selber herstellen

Sprühschablonen sind eine sehr einfache und schnelle Möglichkeit ein Motiv auf eine Wand zu übertragen. Die Herstellung ist leicht und die Kosten sind relativ gering. Auf dieser Seite möchten wir Dir zeigen, was du für die Herstellung einer Vorlage benötigst und was Du für die Vorlage und bei der Sprühdose beachten solltest, damit das Bild nachher auch kraftvoll übertragen wird.

Du brauchst

› Passende Schriftarten (findest Du hier)
› Drucker und Papier
› Laminierfolien (mindestens 250mic) und Laminiergerät 
› Skalpell
› Schneidunterlage zum ausschneiden der Vorlage

So gehst Du vor...

1. Die Vorbereitung

Damit Du eine gute und brauchbare Sprühschablone herstellen kannst, ist es wichtig, dass das Material aus dem die Sprühvorlage hergestellt ist, nicht die Farbe aufsaugen kann und reißfest ist. Zudem muss die auch bei Gebrauch glatt und stabil bleiben.

Aus diesem Grund empfehlen wir das ausgedruckte Papier (oder Pappe) vor dem Ausschneiden einzulaminieren. Somit wird das Papier reisfest und es dauert, bis es Farbe aufsaugen und somit wellen  kann. Damit es auch eine ordentliche Stabilität aufweist, empfehlen wir Laminierfolie mit 250mic zu nehmen.

2. Das ausschneiden

Für das Ausschneiden empfehlen wir ein scharfes Skalpell zu verwenden, da so die Konturen besser ausgeschnitten werden können, besonders wenn es sich um Motive mit feinen Konturen handelt. Bitte achte darauf, dass die Konturen nicht zu fein sind, sonst könnte es passieren, dass diese Details nachher nicht deutlich genug werden.

Was Du beim Sprühen beachten solltest...

1. Die Sprühdosen

Wenn Du die Sprühdosen kaufst, solltest Du nicht die aus dem Baumarkt nehmen, da diese oftmals viel zu teuer sind und auch die Qualität sehr zu wünschen übrig lässt. Ungewollte Farbläufe sind da keine Seltenheit.

Kauf lieber die Farbe im Graffiti-Laden, denn die haben die Qualität und haftet besser auf den verschiedenen Oberflächen, da er extra für Graffiti entwickelt wurde. Zu dem solltest Du eine Dose wählen, die einen geringen Fülldruck hat. Je geringer der Fülldruck ist, desto weniger Farbe ist im Sprühstrahl, was die Gefahr von Farbläufe verringert.

2. Der Sprühkopf

Es gibt mehrere Arten von Sprühköpfen, welche zum Teil schon auf den Dosen angebracht sind. Hier sollte man darauf achten, dass der Richtige dabei ist, denn alle haben andere Eigenschaften.

“Fat-Caps” geben durch einen breiten Strahl sehr viel Farbe ab, welcher zum Füllen von großen Flächen benötigt wird.

“Skinny-Caps” geben einen feinen Strahl ab und werden für feine Linien und Konturen verwendet.

“Soft-Caps” geben einen weichen Strahl ab, welcher für Farbverläufe oder Nebeleffekte verwendet wird.

Für Sprühschablonen eignen sich die Soft-Caps am besten, da das Risiko geringer ist, dass die Farbe unter die Vorlage gedrückt wird.

3. Handschuhe und Atemschutz

Da die Farbe relativ schwer wieder von der Haut abgeht, ist es zu empfehlen Einweghandschuhe, welche es in jeder Drogerie gibt zu tragen.

Da die Treibgase in der Sprühdose Schwindelgefühl auslösen können, solltest  Du entweder eine geeignete Maske tragen, oder wenigstens ein Tuch vor Nase und Mund haben, damit Du die Gase nicht direkt einatmest. 

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