Weltanschauliche Grundvorstellung jenseits von Marxismus und Liberalismus. Grundlage ist das wirkliche Menschenbild von Nationalisten. Der Dritte Weg will die Widersprüche Klasse und Nation überwinden, liberalistische Gleichmacherei wie marxistischen Kollektivismus erübrigen. Leitgedanke ist die Regel des preußischen Sozialismus: Jedem das Seine!

Globalisierung ist das Bestreben des internationalen Kapitalismus, möglichst einheitliche, den Gewinn steigernde Rahmenbedingungen zur Heranschaffung von Arbeitskräften, zur Ausbeutung der Rohstoffe sowie zum monopolistischen Warenabsatz zu schaffen. Die weltweite Arbeitsteilung, ohne Rücksichtsnahme auf gewachsene regionale Strukturen, hat ein verflochtenes System von Abhängigkeiten bewirkt, ebenso die Zerstörung eigenständiger regionaler und nationaler Lebens – und Wirtschaftsformen. 

Imperialismus bezeichnet das Fremdenherrschaftsstreben. Deshalb ist der Imperialismus der unversöhnliche Gegenspieler des Nationalismus. Geschichtlich begegnet der Imperialismus meist als Kolonialismus. Die Entwicklungen zur Globalisierung aller wirtschaftlichen und kulturellen Äußerungen der Völker sind heute weltweit zu spüren. Sie werden betrieben von Medien- und Kulturimperialismus  weltweiter Kapitalanliegen. Die Abwehr des heutigen Imperialismus der Westlichen Werte ist nur durch überregionale Zusammenarbeit der Nationalisten verwandter Völker möglich.

Internationalismus ist der Versuch, weltweit die Völker, ihre Wirtschaft und ihre überlieferten Lebensweisen zu beherrschen, umzuformen und um des Gewinns willen auszubeuten. Internationalismus ist das Gegenstück des Nationalismus: Er behauptet das alle Menschen auf der Erde gleich seien, gleiche Anliegen hätten sowie in allmenschlicher Solidarität zueinander stünden. Liberalismus, Marxismus sowie die christliche Falschlehre entwickelten gleichermaßen internationalistische Ziele und Vorstellungen. Wesentliches Werkzeug des Internationalismus sind heute die Vereinten Nationen und ihre Lehre der Globalisierung.

Als Klasse wird eine Gruppe von Menschen verstanden, die in gleicher sozialer Lage sind. Die Vorstellung vom unversöhnlichen Kampf aller Klassen gegeneinander in dialektischen Schritten ist im Marxismus von zentraler Bedeutung: Der Arbeiterklasse werden gleiches Bewusstsein und gemeinsame materielle Anliegen unterstellt. Geschichte ist nach Karl Marx die Geschichte von Klassenkämpfen, nicht die von Völkern und bedeutenden Persönlichkeiten. Das reduziert Geschichte auf rein ökonomische und selbstbezogene Antriebe. Der Marxismus verkennt die Geschichtsmächtigkeit biologischer Gruppen (Stamm, Volk usw.) und überschätzt die Klassensolidarität.

Der Liberalismus sieht in der freien Entfaltung einzelner Anlagen und Kräfte (zu Lasten der Gemeinschaft) die alleinige Gewähr für den dauernden Fortschritt auf allen Gebieten menschlichen Zusammenlebens. Er erstrebt einen Staat, der den pluralistischen Gruppen in einem Volk nur noch einen formalen Rahmen setzt und sich aus der Lenkung der Wirtschaft wie aus der von sozialverpflichteten Betrieben (Bahn-, Post- und Fernmeldewesen) zurückzieht. Der Liberalismus will wirtschaftliche Anliegen sowie die Freiheitsrechte des einzelnen fördern. Menschenrechte sowie freies Spiel der Kräfte sollen den Vorrang vor der Volksgemeinschaft besitzen. Die Staatsgewalt wird im Liberalismus durch Gewaltenteilung beschränkt. Die freie Marktwirtschaft, uneingeschränktes eigensüchtiges Wirken der Kapitalisten, wird der staatlichen Einflussnahme und der Gesamtverantwortung (Solidarität) entgegengesetzt. Wesentliche Teile des Liberalismus sind: Individualismus, Milieutheorie, Gleichheitslehre und die Lehre vom freien Spiel der Kräfte in Wirtschaft und Gesellschaft.

Falschlehre des Karl Marx, deren politische Verwirklichung in den letzten Jahrzehnten mehr Menschenleben gefordert hat als jede andere Wahnlehre. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird die Marxismuslehre auch als Kommunismus oder fälschlicherweise gar als Sozialismus bezeichnet. Marx ging davon aus, daß die ökonomischen Verhältnisse die ausschlaggebenden Triebkräfte der gesellschaftlichen Entwicklung darstellen. Geschichte sei eine Geschichte von Klassenkämpfen. Der Staat sei nur Niederlassung der Ausbeuter der Arbeiterklasse. In der Schlußentwicklung könne der Staat verschwinden und der weltweiten klassenlosen Gesellschaft Platz machen. Der Marxismus mißachtet alle biologisch-anthropologischen Gebundenheiten der Menschen ebenso wie das Wirken der Nation in der Geschichte. Neid und Eigensucht werden gefördert, um die Revolution herbeizuführen. Dabei wurde die soziale Gleichstellung stets versprochen, in der Geschichte des real existierenden Sozialismus aber nirgendwo auch nur annähernd hergestellt. Der Marxismus übersieht, daß die Menschen in allen Bereichen grundverschieden sowie ungleich sind und keine klassengebundenen gemeinsamen Anliegen und Verhaltensweisen kennen. Das Scheitern der auf marxistischer Grundlage verfassten Ostblockdiktaturen hat die Wahnlehre des Marxismus nicht selbsttätig erledigt. Gleichheitsgedanke, Klassenverständnis, Materialismus und sozialer Neid sind auch heute noch eine Gefahr für die Errichtung eines Volksstaates.

Ein Volk wird zur Nation, wenn es sich seines politisch-kulturellen Eigenwertes bewusst wird und seine Existenz als selbstständige konkrete Ganzheit bejaht, Das Volk liefert dazu die biologische, geschichtliche und kulturelle Basis. Wesentlich für die Konstituierung einer Nation ist das Vorhandensein eines Territoriums. Der Nationalismus ist die politische Ausprägung des Territorialverhaltens und dient der Arterhaltung, also einem biologischen Grundprinzip. Nationalismus ist Fortschritt im Sinne der Evolution: (Ger Waldmann) Nationalismus ist das Streben politische bewusst gewordener Völker nach Freiheit und Selbstbestimmung. Gegenprinzip ist der Imperialismus.

Bewusstsein der Zusammengehörigkeit in einer Gemeinschaft und die Bereitschaft, gegenseitig füreinander einzustehen. Der nationale Sozialismus versteht unter Solidarität die Bereitschaft eines Volkes zur Volksgemeinschaft, sowie die enge Verbindung als nationale Kampf- und Tatgemeinschaft. Ihren Sinn hat sie nicht im Nehmen, sondern im Geben. Nur wenn der nicht in Not geratene Deutsche einen Teil, der vom Schicksal in Not geratenen Volksgenossen, Not auf sich nimmt, können wir von Solidarität und im tieferen Sinne von Volksgemeinschaft sprechen.

Der Sozialismus erstrebt eine gerechte Teilhaberschaft am Ganzen, durch Umgliederung von Eigentumsverhältnissen (Volkseigentum contra Privateigentum) und Vermögensbildung. Die Volksherrschaft der Politik verhindert wirtschaftliche Sonderrechte und Ungleichgewichte und schafft Leistungsgerechtigkeit. Wie bei vielen weltanschaulichen Begriffen liegen auch beim Sozialismus verschiedene Deutungen vor. Im politischen Verständnis des Volkes wird, aufgrund der bisher realpolitisch sich sozialistisch bezeichnenden Systeme, Sozialismus fälschlicherweise mit kommunistischer Planwirtschaft gleichgesetzt und daher abgelehnt. Nationaler Sozialismus sucht den Ausgleich zwischen Markt- und Planwirtschaft und entspringt nicht dem materialistischen Denken der Kommunisten. Ziel eines nationalen Sozialismus darf nicht der Klassenkampf sein, sondern die Überwindung des selbigen und somit die Klassenbeseitigung (Vom Klassenkampf zur Volksgemeinschaft).

Volksgemeinschaft soll vorrangig das Gemeinwohl sichern. Unter anderem Schutz der Einzelnen vor Einzelanliegen Einzelner. Die Volksgemeinschaft schafft die Verpflichtung für die Mitwirkung aller im Volk. Sie wird zwar stets kleinere naturgemäße Gegensätze beinhalten, aber dennoch ein gemeinsames Fundament aller schaffenden Deutschen sein. In ihr soll der Klassenkampf aufgehoben sein. In der Volksgemeinschaft steht nicht der am höchsten, der am meisten Besitzt (Kapital), sondern der, der am meisten für die Gemeinschaft schafft. Sozialismus der Tat kann es daher nur in der Volksgemeinschaft geben.

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